#1

01 Wir über Uns!

in Wir über uns selbst! 06.02.2018 21:26
von Evelucas • 162 Beiträge | 289 Punkte

Es war einmal ...

So würden uns die Gebrüder Grimm auch heute noch zu erzählen anfangen, wie und warum, sie Märchen zu schreiben begannen. Und deren Geschichte ist sehr spannend. Die Geschichte von SchreibElan ist das aber auch, nur eben jünger.

Sie beginnt ebenfalls mit einem Geschwisterpaar, dass immer einen Hang zum Erzählen hatte und es bis heute nicht lassen konnte. So entwickelte sich die Idee SchreibElan über einige Jahre hinaus weiter, bis eine der beiden Schwestern schließlich meinte: "Lass uns jetzt los legen!"
Im späten Herbst des Jahres 2014 war es dann so weit. Das Literaturforum SchreibElan wurde zuerst ins Leben gerufen. Nichts besonderes, denn die Konkurrenz war enorm. Allerdings galt unser Interesse einer ganz einzigartigen, sehr mutigen Gruppe neuer Autoren. Den "Selbstverlegern".

Von Anfang an war daher klar, dass wir mit Nichten ein Forum zu betreiben wünschten, indem die schönsten Textkreationen irgendwann brach liegen würden.
Wir wollten eine Plattform sein, die ihre selbstverlegenden Autoren nicht nur mit Tipps und Tricks, sondern auch in der Praxis unterstützt. Also mit allem was so dazugehört (Textoptimierung bzw. Lektorat, Cover oder auch mit Titelbilder) um sowohl einzelne Texte als auch richtig ausführliche Werke, mit unserer vollen Unterstützung veröffentlichen zu können. Einen großen Teil davon ermöglichten uns alsbald dann auch schon unsere beiden Lektoren.

Denn immerhin sagte schon Ernest Hemingway einst über seine eigenen Texte ...



Was schlussendlich noch zur Verwirklichung unserer ehrgeizigen Pläne fehlte, war die richtige Präsentationsplattform, um unsere Werke auch fernab des "großen Marktes" unter das lesende Publikum zu bringen.
Damit begann also auch die Geschichte unserer kleinen Shopwelt, um zu vermeiden, dass die Werke unserer Autoren in den Massen tosender WorldWideWeb Meere untergehen.
Mit unserem liebenswerten und sehr persönlichem Sortiment an Büchern, Geschichten und jetzt sogar noch Verlagsangeboten, versuchen wir daher innerhalb unserer Möglichkeiten die wichtigsten Bedürfnisse und Wünsche rund ums Schreiben und Lesen abzudecken. Das ist eben unser kleiner aber feiner Literaturbeitrag in dieser großen Welt. Und was immer wir damit einnehmen, kommt auch zu aller erst unseren Autoren, Lektoren und Illustratoren zugute.


Genießt einen Kurzurlaub unter uns, mal ganz fern ab der üblichen Odysee des heute stark überschwemmten Buchmarktes.
Und bleibt ruhig ein bisschen länger!




zuletzt bearbeitet 16.06.2018 09:00 | nach oben springen

#2

02 Unsere Philosophie

in Wir über uns selbst! 06.03.2018 17:27
von Evelucas • 162 Beiträge | 289 Punkte




Die Welt als Drehbuch aller Geschichten ...
Geschichten zu erzählen, von aussergewöhnlichen Ereignissen zu berichten, von anderen Reichen zu fantasieren oder über unsere Welt zu philosophieren, ist seit Menschengedenken Teil unserer Kultur und Kommunikation, um unser Leben zu verstehen oder uns jenen, die um und mit uns leben mitzuteilen.Deshalb sind sie bis heute einfach nicht aus unserer Welt wegzudenken. Genau genommen sind wir alle, ein wandelndes Meisterwerk an Geschichten, deren Anzahl täglich wächst. Die gesamte Menschheit basiert auf Geschichten. Das wiederum macht die ganze Welt, zu unserem Drehbuch.


Literatur als Wegweiser des Lebens ...

Den allerersten Beweis dafür, liefert uns das bisher älteste Meisterepos der Welt – das berühmte "Gilgamesh-Epos". Nacherzählt vom akkadischen Schriftgelehrten Sin-leqi-unninni (um 1200 v.Chr.). Dieses erste poetische Werk der Menschheit, erzählt von einem tyrannischen König namens Gilgamesh. Ein König der den sumerischen Göttern trotzt, den wütenden Himmelsstier tötet, sich in einem tapferen Kampf dem Götter-Monster Chumbaba (Wächter des Zedernwaldes) stellt und die rachsüchtige Göttin Inanna Ishtar stetig, aber nicht folgenlos beleidigt. Es erzählt von des Königs Eskapaden, von seiner innigen Liebe zu Enkido und seiner tiefen Trauer, als ihm der von den Göttern gesandte Freund, in einem ungleichen Kampf, von Innana Ishta auch wieder genommen wird. Insbesondere ist es aber dieses Epos, das bereits ein ganzes Jahrtausend vor unserer Bibel von ein und derselben großen Sintflut berichtet.

Später griff sogar der griechische Dichter und Schreiber Homer (um 800 v. Chr.) für so manche Passagen in seiner Ilias und Odyssee auf dieses erste Schriftwerk zurück.

Einen Frevel an den Göttern bzw. römischen Patriarchen beging noch später dann auch der römische Dichter Ovid, als er es den Frauen aller Gesellschaftsschichten, dank seiner Vielzahl zweideutiger Verse gar leicht machte, jeden Mann ihrer Begierde zu verführen.

Cicero wiederum gelang es aufgrund seiner ausserordentlichen Rhetorik (in alten Reden nachzulesen), eine ganze Armee gegen Julius Cesar aufzuhetzen.

Und Mark Aurels Selbstbetrachtungen – auf heute österreichischem Boden (in Carnuntum) verfasst – gingen schließlich als philosophisches Meisterwerk eines demütigen Herrschers, in die europäische Geschichte ein.​


Was wir damit zu sagen wünschen?
Die Schriftsprache ist menschliches Kulturgut, ein menschliches Bedürfnis, ein Schöpfungsakt der Seele und daher nicht zuletzt
auch eine Liebeserklärung an den menschlichen Geist höchstselbst.
Wir schreiben um der Liebe Willen und erschaffen damit unsere eigenen Lebenswelten immer wieder neu.




zuletzt bearbeitet 16.06.2018 09:00 | nach oben springen

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